
Es bewegt sich etwas
Kennst du dieses Gefühl, wenn sich leise eine Tür öffnet? Nicht mit großem Lärm oder spektakulären Ereignissen, sondern ganz behutsam, fast unmerklich. Und doch spürst du, dass sich etwas verändert. So ging es mir in den vergangenen Tagen, als ich verschiedene Kongressbeiträge zu Themen wie Gehirngesundheit, Long Covid und alternativen Wegen in der Krebsbegleitung verfolgen durfte.
Es hat mich tief berührt. Nicht nur wegen der vielen neuen Erkenntnisse, sondern weil immer mehr erfahrene und angesehene Mediziner bereit sind, über den Tellerrand zu schauen und neue Perspektiven einzubeziehen. Vor allem aber macht mich eines glücklich: Es scheint eine neue Offenheit zu entstehen.
Bei allen unterschiedlichen Ansätzen gibt es erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Ganz gleich, ob wir den Menschen aus westlicher oder östlicher Sichtweise betrachten – die Grundlagen für Gesundheit scheinen sich immer mehr zu begegnen. Fast alle Experten sind sich darüber einig, dass unser Körper Unterstützung braucht, wenn er gesund bleiben oder in seine Kraft zurückfinden möchte.
Dazu gehören:
• das Entlasten und Ausleiten von Schadstoffen mit PMA-Zeolith und Chlorella-Alge
• eine eiweißreiche, ballaststoffreiche und möglichst bunte, wenig verarbeitete Ernährung,
• die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen,
• die Pflege einer gesunden Darmflora für Immunsystem und gegen stille Entzündungen,
• und ein stabiler Blutzucker, der unserem Körper Ruhe und Balance schenkt.
Doch Gesundheit endet nicht beim Körper. Immer häufiger werden auch die Faktoren berücksichtigt, die sich nicht messen, aber deutlich spüren lassen.
Unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Beziehungen, die Verbindung zur Natur und die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen.
Und die Hoffnung. Gerade dieser Gedanke hat mich besonders bewegt.
Hoffnung bedeutet nicht, Schwierigkeiten zu verdrängen oder sich alles schönzureden.
Hoffnung bedeutet, darauf zu vertrauen, dass Veränderung möglich ist. Dass unser Körper über erstaunliche Regulationskräfte verfügt, dass Heilung viele Wege kennt und dass wir selbst jeden Tag etwas dazu beitragen können.
Vielleicht liegt genau darin die große Chance unserer Zeit.
Die moderne Medizin hat uns unglaubliche Möglichkeiten geschenkt – besonders dort, wo schnelle Hilfe gefragt ist. Gleichzeitig erinnern uns die traditionellen Heilweisen daran, den Menschen als Ganzes zu betrachten und nach den Ursachen von Beschwerden zu fragen.
Wie wunderbar wäre es, wenn beides immer mehr zusammenfinden würde. Nicht gegeneinander sondern miteinander. Im Grunde habe ich auf diesen Moment schon viele Jahre gewartet.
Und während all diese neuen Erkenntnisse ihren Weg in die Welt finden, gibt es noch etwas, das wir schon heute tun können.
Im letzten Blogbeitrag haben wir über die hohe Energie dieses Sommers gesprochen und darüber, wie wichtig es ist, gut auf das eigene innere Feuer zu achten.
Heute möchte ich dir noch einen kleinen Gedanken mitgeben:
Manchmal müssen wir Energie nicht kontrollieren. Manchmal dürfen wir uns von ihr bewegen lassen.
Zum Sommer gehört das Feuer.
Und zum Feuer gehört die Freude.
Die Leichtigkeit.
Das Lachen.
Und auch das Tanzen.
Seit Urzeiten tanzen Menschen. Sie feiern das Leben, drücken Gefühle aus und verbinden sich miteinander, ohne Ziel, ohne Leistungsdruck, einfach aus Freude an der Bewegung.
Vielleicht ist genau das heute eine kleine Form der Selbstfürsorge.
Mach deine Lieblingsmusik an.
Lass den Alltag für ein paar Minuten warten.
Vergiss das “Ich sollte” und das “Ich muss”.
Sing laut mit.
Bewege dich.
Lache.
Öffne dein Herz für dich selbst und für die Menschen um dich herum. Vielleicht ist Gesundheit manchmal viel einfacher, als wir denken. Vielleicht beginnt sie genau in diesem einen Moment, in dem wir uns erlauben, das Leben zu feiern.