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Stefanie-schreiber

Aus meiner Frühlingsküche

In diesem Beitrag nehme ich dich mit in meine Frühlingsküche.


Vielleicht kennst du die Frankfurter Grüne Soße? Für mich ist sie jedes Jahr ein ganz besonderes Zeichen dafür, dass der Frühling angekommen ist. Wenn ich in meinem Lieblings-Bioladen die ersten frischen Kräuter dafür entdecke, fühlt es sich fast wie ein kleiner Festtag an.


Die Frankfurter Grüne Soße wird weit über den Frankfurter Raum hinaus geschätzt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie begeistert einmal das Kollegium der Parzival Schule in Berlin war, als ich sie dort zubereitet habe. Und es heißt sogar, sie sei die Lieblingsspeise von Johann Wolfgang von Goethe gewesen.


Das Besondere an ihr sind die frischen Kräuter, die nicht nur wunderbar aromatisch schmecken, sondern den Körper im Frühling auch sanft unterstützen können. Viele der enthaltenen Kräuter wirken anregend, vitalisierend und entlastend – genau das, was wir nach den Wintermonaten oft brauchen.


Mein Rezept für 2 Personen


Du brauchst insgesamt etwa 150 g frische Kräuter:

* Petersilie

* Schnittlauch

* Kerbel

* Pimpinelle

* Sauerampfer

* Borretsch

* Kresse


Außerdem:

* 200 g Sauerrahm oder Soja Sour Cream

* 1,5 EL Rapsöl

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL Kräutersalz

* 1 TL mittelscharfer Senf

* etwas Pfeffer


Hacke die Kräuter auf einem großen Holzbrett mittelfein. Anschließend gibst du etwa zwei Drittel der Kräuter zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer oder pürierst alles in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab.

Die Soße erhält schnell ihre schöne grüne Farbe und eine wunderbar frische Konsistenz. Zum Schluss hebst du die restlichen Kräuter mit einem Löffel unter – so bleibt sie besonders aromatisch.


Dazu passen Salzkartoffeln und ein frischer Blattsalat. Wer möchte, ergänzt das Gericht klassisch mit hartgekochten Eiern. Aber auch zu Ofengemüse, Pellkartoffeln oder frischem Brot schmeckt die Grüne Soße wunderbar.

Ich wünsche dir viel Freude beim Zubereiten und einen guten Appetit. Vielleicht holst du dir mit diesem einfachen Frühlingsgericht ein kleines Stück Natur und Leichtigkeit auf den Teller.

»Ich kann entweder ein Opfer der Welt oder ein Abenteurer auf der Suche nach Schätzen sein. Es ist alles eine Frage, wie ich mein Leben sehe.«

–  Paulo Coelho, Elf Minuten

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